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Unser Partner für die Stromerzeugung: die Green Energy AG

Green Energy AG

Die Green Energy AG ist einer der führenden Pioniere der jungen Geothermiebranche in Deutschland. Das Unternehmen ist auf die Planung, Realisierung und das Betreiben von Erdwärmekraftwerken spezialisiert. Als Vorreiter der Geothermie in Deutschland beteiligt sich Green Energy an Branchen-Unternehmen und führt Projektfinanzierungen durch.

Im Jahre 2002 in Hannover gegründet,,war Green Energy der erste Anbieter von Geothermie-Fonds und -Anleihen. An der Spitze der internationalen AG mit bislang drei Standorten in Deutschland und den USA steht das Stammhaus in Hannover.

Seit 2007 in der Rechtsform einer AG, bündelt Green Energy mit Tochter- und Beteiligungsgesellschaften die gesamte strategische, technische und operative Kompetenz im Bereich der Tiefengeothermie. Finanzprodukte von Green Energy bilden chancenreiche Investments für umwelt- und renditeorientierte Investoren und Anleger.

Die Tätigkeitsfelder der Green Energy AG

• Planung, Realisierung, Betrieb von Erdwärmekraftwerken Strategische
• Unternehmensbeteiligungen in der Wachstumsbranche Geothermie
• Geothermie-Finanzprodukte: In Klimaschutz investieren, Kapital vermehren

Green Energy plant eine Reihe leistungsstarker, umweltfreundlicher Kraftwerke an den besten Geothermie-Standorten Deutschlands. Das typische Green-Energy- Kraftwerk mit einer Leistung von fünf bis acht Megawatt deckt den Strombedarf einer Kleinstadt. Der oberirdische Kraftwerksbau, der sich dank zurückhaltender Architektur perfekt in die jeweilige Umgebung einpasst, nimmt etwa den Raum einer kleinen Sporthalle ein.

Auf der Suche nach dem perfekten „Hot Spot“: Modernste Erkundungsmethoden

Für die genaue Standortprüfung hat Green Energy Daten erworben, die bei der Suche nach Öl und Gas gewonnen wurden. Bei den Daten handelt es sich um Ergebnisse zweidimensionaler seismischer Untersuchungen und Probebohrungen. Die Daten wurden von Green Energy in moderne Software eingespeist, deren Modellrechnungen eine erste Orientierung im Boden bieten.

Um die exakte Standortbestimmung für ein Kraftwerk vornehmen und eine wirtschaftliche Bohrstrategie entwickeln zu können, schaut man sich die Bodenverhältnisse mit einer geologischen „Lupe“ an: der 3-D-Seismik. Während die 2-D-Seismik immer nur Informationen entlang einer Linie abbildet, liefert die dreidimensionale Seismik – gekoppelt mit mathematischen Simulationsmodellen – feinkörnige, plastische Bilder von unterirdischen Würfeln. Die Simulationsmodelle ermöglichen auch einen Blick in die Zukunft: Geologen platzieren die Kraftwerke im Modell an einer favorisierten Stelle und simulieren, was bei laufendem Betrieb im Boden passiert.

Intelligente Bohrstrategie, innovative Technologie

Wenn die Exploration mit 3-D-Seismik, Begutachtung der Infrastruktur sowie Klärung technischer und rechtlicher Fragen positiv ausgefallen ist, wird die erste Bohrung abgeteuft. In dieser entscheidenden Phase des Projekts zeigt sich, ob das Wasser tatsächlich heiß genug und ob die „Schüttung“ genügend groß ist; das heißt, ob genügend Wasser durch das Gestein fließen kann.

Die Entwicklung einer intelligenten Bohrstrategie erhöht die Chancen einer wirtschaftlichen Nutzung stark. Wenn etwa ein Bohrziel vertikal nicht erreichbar ist, bietet das Richtbohrverfahren die Option, „um die Ecke“ zu bohren. Für die Geothermie ist diese Technik ideal, denn so können Geologen von einem zentralen Bohrplatz aus mehrere Bohrungen ausführen und zusätzliche Abzweigungen anlegen. Das kann die Ergiebigkeit der Wärmequelle erheblich steigern und den Ertrag des Kraftwerks schon vor der Grundsteinlegung optimieren. Green Energy sorgt von Anfang an dafür, dass an seinen Standorten nur internationale Spitzen-Bohrtechnologie zum Einsatz kommt.

Kraftwerksanlage: Dampf machen für höchste Stromausbeute

Geothermiekraftwerk   Bild vergrößern
Geithermiekraftwerk blind Im Geothermie-Kraftwerk wird dem
heißen Wasser aus der Tiefe mit Hilfe
von Wärmetauschern ein Maximum an
Wärme entzogen, die ihrerseits möglichst
viel Dampf erzeugen soll. Der Trick: Im
Wärmetauscher gibt das heiße Wasser
seine Wärme an ein anderes
Wärmetransportmittel ab. Dieses
umweltfreundliche „Arbeitsmittel“ siedet
schon bei 30°C. Es macht also mehr
Dampf und sorgt so für eine höhere
Stromausbeute. Die Auswahl des
Arbeitsmittels ist von überragender
Bedeutung bei der Optimierung des
Kreislaufs und der Effektivität.
   

Wärmetausch: Die Tricks der Ingenieure

Wärmetausch-Technik  
Bei der Wärmetausch-Technik gibt es
zwei alternative Verfahren: Die ORC-
und die Kalina-Technik.
Beim ORC-Verfahren werden Arbeitsmittel
mit festem Siedepunkt eingesetzt,
während man bei der Kalina-Technik
Arbeitsmittel mit flexiblem Siedepunkt
nutzt (eine Mischung aus Ammoniak und
Wasser). Die Kalina-Technik ist
relativ neu, während die erprobte und
bewährte ORC-Technik seit rund 40 Jahren
in der Industrie eingesetzt wird, um
Abwärme aus Produktionsprozessen in
Strom umzuwandeln.
     

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